Am Montag, den 08.04.19 ging es nach Frankfurt, da Bela B. uns im Rahmen seiner Lesereise zum Buch „Scharnow“ mit seinem Aufenthalt beehrte. Wir lasen natürlich vorher schon das Buch um während des Vortrags nicht gespoilert zu werden. Dies war unser erster Besuch einer Lesereise weshalb wir nicht wussten was uns erwartete. Selbst wenn der Graf die anderthalb Stunden monoton aus seinem Roman vorgelesen hätte, so wäre ich vermutlich trotzdem begeistert nach Hause gereist da Bela B. eine so angenehme Stimme hat… Umso mehr hat es mich natürlich gefreut, dass der Abend eben nicht so monoton gestaltet war. Es waren einige Lacher dabei, ein paar Hintergrundinformationen zum Buch und sogar schöne Illustrationen, die die Geschichte veranschaulichten. Auch ein nicht so schönes Foto (Stichwort: Spongebob-Tüte) war dabei welches sich definitiv in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Danke dafür, Bela. 😉 Die Zeit verging wirklich wie im Flug, ich hätte die ganze Nacht Belas Stimme lauschen können. Ehrlich gesagt kann ich sogar die ganze Nacht seiner Stimme lauschen, da ich im Besitz des Hörbuchs bin und er diesen eben selbst darauf liest. Im Hörbuch finde ich jedoch die zusätzlichen Geräusche etwas störend, aber das ist wohl Geschmackssache. Im Anschluss nahm er sich auch die Zeit um Bücher zu signieren und Fotos mit seinen Fans zu machen. Natürlich nahm ich beides in Anspruch =)

Ein nicht so professionelles Auftreten legte jedoch das Team vom Künstlerhaus Mousonturm hin. Um 18 Uhr war Start der Lesung, Eintritt bereits um 17 Uhr. Die netten Veranstalter dachten wohl, dass – obwohl Einlass um 17 Uhr ist – wir Besucher uns noch gemütlich an der Bar die Zeit vertreiben würden bevor die Türen in den Saal geöffnet werden würden. Da es sich jedoch hierbei um Bela B. handelt UND freie Platzwahl herrscht, standen wir natürlich Schlange vor der verschlossenen Saaltür um bestmögliche Sitzplätze zu ergattern und versperrten dadurch den Eingang/ den Bar-Bereich. Es wäre sinnvoller gewesen uns direkt zum Einlass auch in den Saal zu lassen. Wir hätten uns gute Sitzplätze gesichert und wären DANN an die Bar gegangen um uns Getränke zu holen. Auch nach der Vorstellung herrschte ein kleines Durcheinander um Autogramme/Fotos von Bela zu ergattern. Es war nicht möglich eine geordnete Reihe zu bilden weshalb es eher eine Menschentraube glich. Man merkte einfach, dass das lokale Team einen „Star“ als Gast nicht gewohnt waren.