Dominikanische Republik 2018

Im Februar ging es für 14 Tage in die Dominikanische Republik. Region Bayahibe, um genauer zu sein. Mein Mann und ich wollten diesen Urlaub zum Batterie aufladen nutzen. So oft und so lange wie möglich am Strand liegen und unsere Bücher auf unseren kindles lesen. Natürlich auch Braun werden und die Welt um uns vergessen. Dennoch gehöre ich auch zu der Sorte, die immer möglichst viel Kultur aus der Umgebung mitnehmen möchte. So tätigten wir an 2 Tagen einen Ausflug. Einmal „Land & Leute“ in die nächste Stadt sowie ein Ausflug zur Insel Saona, mit den prächtig weißen Stränden und traumhaften Palmen.

Hotel Iberostar

Doch wo verbrachten wir die 2 Wochen? Im Hotel Iberostar Hacienda Dominicus. Ein echt schickes Hotel mit wunderschöner Anlage und großen Pools sowie einer Poolbar (welches merkwürdigerweise die meiste Zeit leer stand). Der Strand hätte mir persönlich etwas breiter sein können, doch der Cocktail-Turm sowie der wunderschöne karibische Sand und das Meer machten es doch wieder wet. Die Zimmer waren recht schlicht aber groß und sauber. Auch zauberte die Reinigungskraft jeden Tag ein neues Kunstwerk aus Handtüchern.  Sehr gefallen haben mir auch die vielen verschiedenen Tiere welche sich im Hotel frei bewegen konnten und uns frühs auch mit ihrem gezwitschere geweckt haben. <3 Leider gab es doch ein paar mehr Kinder die sich aber glücklicherweise hauptsächlich am Pool herum trieben. Am Strand gab es zwar einige musikalische Shows, doch die Animateure waren überhaupt nicht aufdringlich. So sahen Sie beispielsweise mein Mann und mich lesen, weshalb Sie uns gar nicht erst angesprochen haben. Uns ist auch aufgefallen dass wirklich viel Personal im Hotel beschäftigt sind. Viele Animateure die sich auch einfach mal so zu den Gästen setzten und sich mit ihnen unterhielten, im Restaurant viele Angestellte die das Buffet auffüllten bzw Teller wegbrachten. Übrigens gab es im Hotel 4 Restaurants (Japanisch, Mexikanisch, Steakhouse und Feinkost) welche zwar kostenlos sind, man allerdings vorher einen Tisch reservieren muss. Am besten gefiel mir das japanische Restaurant, natürlich aufgrund vom Sushi aber auch der tollen Show vom Koch.

Der EmpfangsbereichDekoration am Valentinstag.
Carribean Girl
Die Parkanlage
Pfauen in der Parkanlage
Ausblick auf den Pool
Pavillon in der Parkanlage
Ausblick aus dem Pavillon

Flamingos
Liebstes Getränk + Snack am Stand. Kokosnuss.
Einfach nur den ganzen Tag am Strang liegen und lesen.
Sonnenaufgang
Rebells. Rebells all over the world.
Der Strand
Sonnenuntergang am Strand

Großes Plus waren die vielen kleinen Desserts. So konnte man wirklich viel probieren! Auch wenn es geschmacklich nicht mein Fall war. Entweder ein zu künstlicher oder im Grunde doch „alles ähnelnder“ Geschmack. Am liebsten aß ich eine ganze Maracuja als Nachtisch. Leider war das so begehrt, da musste man wirklich schnell ran.

 

Saona

Die Insel Saona wurde mir sehr ans Herz gelegt, da es sich wirklich um ein Stückchen Paradis handeln soll. Wir fuhren per Speedboot und machten einen kleinen Stop bei den Seesternen. Auf dem Weg durchfuhren wir leider eine Regenwolke, welches uns allerdings mit einem traumhaften Regenbogen belohnte. <3

Vielleicht lag es am falschen Guide oder auch einfach dass wir bereits einen wunderschönen Strand am Hotel hatten. Dennoch fand ich Saona nicht so atemberaubend wie es mir geschildert wurde. Fotos haben wir dennoch fleißig gemacht. 🙂

Land & Leute – Tour

An einem anderen Tag brachen wir sehr früh (halb 6) mit dem Tourbus auf um etwas Kultur zu tanken. Wir besuchten den Wochenmarkt (bei dem ich allerdings immer auf meine Füße schaute, da es mir dort zu blutig war), außerdem eine Schule, eine Zuckerrohr-Plantage (sehr schwierig zu kauen aber überraschend lecker!) und einen wunderschönen Garten in dem es vieles zu sehen gab (auch Skorpione und Baby Vogelspinnen vor denen ich mich überraschenderweise nicht gruselte). Dort probierte ich zum ersten Mal eine frische Kakaobohne. Sehr süßlich und ähnelt geschmacklich überhaupt nicht einer Tafel Schokolade. Am Ende des Tages ging es zum Luxusviertel Casa de Campo in der viele reiche / berühmte Leute ein Ferienhaus besitzen (z.B. Shakira). Allerdings nur im Bereich für Touristen, natürlich. Von dort fuhren wir noch runter zum „Chavon“-Fluss an dem Terminator 2 sowie Apokalypse Now gedreht wurden. Unser Guide hatte ziemlich viel zu erzählen, was mir sehr gut gefiel. Allerdings ging es teilweise schon sehr in Klischees und fragwürdigem Verhalten über. Einprägsam war der Tag dennoch.

 

Sieht mehr wie das Auenland als der DomRep aus.

Frische Kakaobohnen

Selbstgemachter Ingwer & Zimt Tee

Casa de Campo

Casa de Campo

Der Chavon-Fluss (von oben)

Fazit

Das Hotel ist empfehlenswert (nein, dieser Beitrag ist nicht gesponsert) – die Insel Saona etwas überbewertet (was vielleicht daran lag dass unser Hotelstrand schon traumhaft war) – und die Land&Leute Tour ziemlich anstrengend aber doch informativ! Absolut empfehlenswert!

2 Gedanken zu „Dominikanische Republik 2018

  1. Oh, sieht das schön aus da – total traumhaft! *__*

    Wäre ja auch noch so ein Traumreiseziel von mir – darf ich fragen, wieviel ihr gezahlt habt? 🙂

    Auf jeden Fall wärmen die Bilder mich grad ein wenig auf 😀

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