[Review] Catherine

Story: Vincent liebt seine Freundin. Katherine ist hübsch, klug und erfolgreich. Das Problem ist nur, dass sie immer öfter von Verantwortung und einer langfristigen Beziehung spricht – etwas, dem Vincent schon sein Leben lang aus dem Weg geht. Da Beziehungsprobleme aber wirklich das Letzte sind, was er im Moment gebrauchen kann, trifft sich Vincent mit seinen Freunden auf ein paar Drinks in einer Bar – ahnungslos, dass er an diesem Abend von einer betörenden Schönheit verführt werden soll: Catherine! Am nächsten Morgen wacht er vollkommen verkatert und ohne Erinnerungen an die vergangene Nacht auf. Neben ihm im Bett liegt Catherine. Ist alles harmloser als es scheint, oder ist doch mehr zwischen den beiden gelaufen? Und soll er Katherine von dieser Nacht erzählen?

Von „Game One“ empfohlen und vom Cover verführt, entschied ich „Catherine“ als neuen Zeitvertreib zu nutzen. Ganze 12 Stunden fesselte mich das Spiel. Im Prinzip handelt das Spiel über die Folgen des Fremdgehens und für wen man sich am Ende entscheidet. Bleibt man bei „der Alten“ oder nimmt man lieber „die Neue“? Laufe des Spiels müsst ihr Entscheidungen treffen. Und je nach Entscheidung, gibt es ein anderes Ende für euch. (Insgesamt gibt es 6 verschiedene Enden.) Das Spiel hat immer den gleichen Ablauf. Ihr wacht auf, erlebt einige Momente mit Katherine bzw Catherine, Abends sitzt ihr in eurer Stammbar mit Freunden und Nachts habt ihr Albträume. Und diese Albträume bilden das Zentrum des Spiels. Denn in diesen müsst ihr Klettern,  Blöcke verschieben, gegen die Zeit rennen, tüfteln. Und das Nacht für Nacht. Bis ihr irgendwann gegen den „Endgegner“ antreten müsst um euch von diesen Albträumen zu befreien. Denn wer im Traum fällt und vorm Aufprall nicht aufwacht, stirbt im echten Leben.

Als Vincent Brooks findet sich der Spieler in einer bizarren Welt aus verhängnisvoller Affäre, wiederkehrenden Albträumen und dem allabendlichen Besuch einer Bar wieder. Die einzigartige Verbindung von Puzzle und Adventure im Animé-Stil vereint sich zu einem nicht alltäglichen Videospielerlebnis! Mir hats gefallen! Das Klettern war teilweise zwar echt kniffelig und man braucht definitiv mehrere Anläufe, aber da man für gewöhnlich genug Versuche frei hat (während dem Klettern könnt ihr „Leben“ aufsammeln), müsste es nach wenigen Versuchen aufjedenfall machbar sein.

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2 Kommentare

  1. Schaut crank aus. Rockt aber das Spiel?

  2. Das Spiel ist sehr Storylastig. Man selbst „spielt“ nur das klettern in den Ablträumen. Auch wenn es banal klingt, mich hat das süchtig gemacht! Also ja, ich persönlich finde, dass das Spiel sogar sehr rockt!

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